Im Hörbuch „Tuli und ihre drei Eisblumen“ spielt Musik und vor allem die außergewöhnliche Stimme von Carinha eine große Rolle. Die Songs untermalen die emotionale Stimmung der Geschichte. Hier jeweils kurze Textauszüge:
„Tuyalu – Tulis Reise“: Es war einmal ein Mädchen. Es lebte in einem Eisdorf im hohen Norden. Dort wo der Schnee das Land mit einer kalten glitzernden Decke belegt.
„Goldenmond“: Tuli schaute in das Mondlicht, das so unendlich golden auf sie herabschien. Wie von einer magischen Kraft eingehüllt, stand Tuli auf und begann zu singen. Das Eis in Tulis Herzen schmolz und das Mondlicht verlieh ihr ein wunderschönes Kleid aus goldenem Mondstaub. Vor Freude liefen Ihr die Tränen, diesmal nicht aus Eis. Das Eis war gebrochen.
„Tulis Song“: Plötzlich verwandelten sich ihre alten Fellkleider in ein wunderschönes glitzerndes silberfarbenes Ballkleid. Sie fühlte den prächtigen Stoff zwischen ihren zarten Fingern und war außer sich. Voller Entzücken rannte Tuli zu ihrem Hundeschlitten.
„Kitoi“: Der Prinz ging langsam auf Tuli zu, nahm vorsichtig ihre kalte Hand und forderte sie umgehend zum nächsten Tanz auf. Sie schwebten gemeinsam zum Takt der Musik durch den Saal. Den ganzen Abend tanzten sie miteinander.
„Kantele“: Alles war anders. Sie fühlte ihre wärmende Liebe schwinden. Frost und Eis umhüllte ihr Herz. Starr und verzweifelt blieb sie den ganzen Tag in ihrer Hütte. Ihr Gesicht war bleich und Ihre strahlende Freundlichkeit wie verflogen.
„Lugglaah“:… die weiße magische Schneeeule Lugglaah, deren weiches Federkleid beim Streicheln sanft nachgab. Nachts saß Lugglaah auf Tulis Hütte und bewachte ihren Schlaf.
Vor langer Zeit hinterließ ihr die verstorbene Mutter Lugglaah.
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